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Bestandsprojekte im TGA-Bereich scheitern oft nicht an der Technik, sondern an d…

Bestandsprojekte im TGA-Bereich scheitern oft nicht an der Technik, sondern an den Grundlagen.

Ich kenne es noch von früher aus Umbauprojekten.

WOCHENLANG bin ich durch die Hallen gegangen und habe den Bestand in Einstrich-Darstellung in Grundrisse übertragen, weil verlässliche Bestandspläne fehlten.

Dieser Prozess war ineffizient, fehleranfällig und in vielen Fällen trotzdem unvollständig.

In einem aktuellen Projekt sind wir anders vorgegangen.

Wir haben eine hochkomplexe Technikebene anhand von Punktwolkendaten in Revit nachmodelliert und die vorhandenen Rohrsysteme zugeordnet, sodass Kollisionen, Platzengpässe und fehlende Reserven früh sichtbar wurden.

So konnte belastbar geplant werden und Überraschungen auf der Baustelle wurden verhindert.

Nachdem der Bestand aufgenommen wurde begleiteten wir unseren Kunden weiter als externe Konstruktionsexperten bei der Umbauplanung.

Dadurch wurde die Planung beherrschbar und eine Umbauplanung in dieser Komplexität überhaupt erst möglich.

Aus genau diesen Erfahrungen heraus haben wir unsere Arbeitsweise erweitert
und erfassen Bestandsgebäude bei Bedarf heute zusätzlich per 3D-Laserscanning und überführen diese in BIM-Modelle.

Als Werkzeug um Planungsgrundlagen im Bestand verlässlicher zu machen.

Foto: Jenny Stadthaus

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